Wo neue Fertigungsprozesse entstehen oder Produktionskapazitäten schnell skaliert werden müssen, treffen hohe technische Anforderungen auf starken Zeit- und Kostendruck. Gleichzeitig unterscheiden sich die Rahmenbedingungen erheblich: Während etwa in der Luft- und Raumfahrt anspruchsvolle Werkstoffe und zertifizierte Prozesse die Fertigung bestimmen, zählen etwa in der Elektronik höchste Präzision und ESD-Tauglichkeit. In streng regulierten Medizin- und Laborumgebungen wiederum müssen Automatisierungslösungen stabile, kontaminationsfreie Abläufe gewährleisten.
SCHUNK Engineering bündelt umfassende Expertise aus unterschiedlichsten Anwendungen und Branchen und überträgt bewährte Technologien und Prinzipien auf neue, individuelle Aufgaben. „Unsere Kunden bekommen Orientierung und Sicherheit über den kompletten Projektverlauf – vom ersten Gespräch über die Konzeptvalidierung bis zur Inbetriebnahme“, erklärt Sebastian Höpfl, Executive Vice President Business Unit Gripping Technology & Automation Technology bei SCHUNK. „Wir betrachten nicht nur die einzelne Komponente, sondern den gesamten Prozess: Taktzeiten, Qualität, Bauteilvarianten und Schnittstellen. So entstehen Lösungen, die nicht nur funktionieren, sondern wirtschaftlich und zukunftssicher sind.“
SCHUNK Engineering kann dafür auf einen Erfahrungsschatz zugreifen, der beständig wächst: Rund 2.000 kundenspezifische Lösungen entstehen pro Jahr. Hinzu kommt das technologische Wissen aus dem Portfolio mit mehr als 13.000 Komponenten. Kunden profitieren damit von vielfach konstruierten, erprobten und bewährten Lösungen. Statt jede Sonderanforderung von Grund auf neu zu entwickeln, greifen die Engineering-Teams auf validierte Designs, etablierte Prozesse und branchenspezifische Best Practices zurück. Das verkürzt den Weg vom Briefing zum belastbaren Konzept und hilft, technische Risiken bereits in einer frühen Projektphase zu reduzieren.
„Unsere breite Branchenexpertise fließt direkt in die Konzeptarbeit ein“, betont Höpfl. „Dadurch arbeiten wir mit Best Practices statt mit Experimenten.“ Schon vor dem realen Aufbau lassen sich Konzepte mit digitalen Zwillingen, Taktzeit- und Kollisionssimulationen prüfen und optimieren. Klare Meilensteine sowie ein strukturiertes Risiko- und Change-Management sorgen zusätzlich für Transparenz und Planbarkeit.
Das Leistungsspektrum von SCHUNK Engineering reicht von validierten Baugruppen und Systemen bis hin zu individuell entwickelten Komponenten. Systemintegratoren, Maschinenbauer und Fertigungsbetriebe erhalten geprüfte, aufeinander abgestimmte Lösungen und ein belastbares technisches Konzept. Das reduziert Schnittstellenrisiken, schafft Planungssicherheit und minimiert das Gesamtrisiko im Projekt. SCHUNK begleitet den gesamten Prozess – von der Anforderungsdefinition über Projektmanagement, Konstruktion und Validierung bis hin zu Fertigung, Montage, Inbetriebnahme und After-Sales-Service.
Die Lösungen von SCHUNK Systems Engineering sind gezielt auf das jeweilige industrielle Umfeld zugeschnitten und so vielfältig wie die Industrie selbst: In der E-Mobilität entwickelt SCHUNK beispielsweise komplexe Baugruppen für das Batteriezellhandling, in der Energietechnik kompakte Montagekonzepte und in der spanenden Fertigung individuelle Aufspannlösungen. Wo immer möglich, greifen die Engineering-Teams dabei auf erprobte Standardkomponenten, validierte Designs und bewährte Lösungsprinzipien zurück.
Auch hochspezifische Aufgabenstellungen in Sondermaschinen und -anlagen meistert SCHUNK mithilfe umfassender Technologiekompetenz. Beim SCHUNK Component Engineering stehen individuell angepasste Komponenten im Mittelpunkt. Die Bandbreite zeigt sich in unterschiedlichen Einsatzfeldern. Sie reicht von speziell konfigurierten Greifern für Recycling- oder Automotive-Anwendungen über Handhabungs- und Spannlösungen für Triebwerksteile in der Luft- und Raumfahrt bis hin zu aseptischen Greifern und Wechselsystemen in der Pharmaindustrie.
Globale Engineering-Hubs sorgen dafür, dass SCHUNK auch in internationalen Projekten nah am Kunden bleibt. Gleichzeitig arbeiten die Teams weltweit nach harmonisierten Konstruktionsrichtlinien sowie einheitlichen Qualitäts- und Dokumentationsstandards. So lassen sich Lösungen regional umsetzen und bei Bedarf über mehrere Produktionsstandorte hinweg skalieren.
Für SCHUNK ist Engineering deshalb mehr als die Entwicklung einer Sonderlösung. Es verbindet Branchen- und Applikationswissen, technologische Kompetenz und strukturierte Prozesse zu einem gemeinsamen Ziel: komplexe Kundenprojekte schneller zu einer belastbaren Lösung zu führen und Risiken entlang des gesamten Projektverlaufs zu minimieren.