Automatisierung wird dann produktiv, wenn einzelne Technologien zuverlässig zusammenspielen und sich sicher in bestehende Prozesse integrieren lassen. Genau hier setzt SCHUNK an: Mit Achssystemen, elektrischen Komponenten, Greiftechnik, Sensorik und umfassender Engineering-Kompetenz unterstützt das Unternehmen Anwender von der Auslegung bis zur produktiven Lösung. Das Leistungsspektrum reicht von standardisierten Komponenten über validierte Baugruppen und Systeme bis hin zu individuell entwickelten Lösungen für spezifische industrielle Anforderungen. Ob Electronics, E-Mobility, Automotive, Life Science, Aerospace oder Defence – SCHUNK präsentiert auf der SPS praxisnahe Anwendungen für unterschiedliche Branchen und Produktionsumgebungen.
Markus Hanselmann, Product Management Gripping Technology & Automation Technology bei SCHUNK, sagt: „Von der Achse bis zur Anwendung zeigen wir, wie aus einzelnen Bausteinen Automatisierung wird, die in der Produktion zuverlässig funktioniert. Dafür verbinden wir Motion, Greifen, Sensorik und Engineering. Und unsere Kunden kommen schnell von der Idee zur produktiven Anwendung.“
Ein gutes Beispiel dafür sind die SCHUNK Lineardirektachsen, die auf Komponentenebene im Zentrum des Messeauftritts stehen. Sie schaffen die Bewegung in automatisierten Montage- und Handhabungsprozessen und bilden eine modulare Basis für unterschiedlichste Anwendungen – von der Einzelachse über Pick & Place-Einheiten bis zum vormontierten Mehrachssystem.
Mit den neuen SLD Mini und SLD Midi erweitert SCHUNK seine Familie dynamischer und belastbarer Lineardirektachsen um neue Ausführungen. Antrieb und Wegmesssystem sind direkt in die kompakten Achsen integriert und ermöglichen schnelle, platzsparende Bewegungsabläufe ohne zusätzliche Störkonturen. Beschleunigungen von bis zu 100 m/s² und Geschwindigkeiten bis 5 m/s sorgen für kurze Zykluszeiten. Damit eignen sich die Achsen beispielsweise für High-Speed-Anwendungen in den Bereichen Elektronik, E-Mobility und Life Science.
Unterschiedliche Bau- und Motorgrößen ermöglichen es, die Achssysteme gezielt an Traglast, Dynamik und Bauraum anzupassen. So positioniert sich SCHUNK als Motion-Partner für ein breites Spektrum industrieller Automatisierungsaufgaben.
Wie aus Bewegung eine produktionsfähige Lösung entsteht, zeigt SCHUNK mit weiteren Automatisierungsbausteinen. Elektrische Greifer, Drehmodule und Kraft-Momenten-Sensorik ergänzen die Achstechnik um Funktionen wie Greifen, Drehen und Prozessüberwachung. Im Zusammenspiel mit dem SCHUNK Engineering entstehen daraus integrierbare Baugruppen und Systeme, die auf die jeweilige Anwendung zugeschnitten sind.
Auch digitale und KI-basierte Technologien unterstützen dabei, Automatisierungsaufgaben schneller umzusetzen. Das 2D Grasping-Kit, eine KI-gestützte Anwendungslösung, erleichtert beispielsweise die automatisierte Handhabung unsortierter Bauteile. Digitale Werkzeuge unterstützen bereits in der Planungsphase: Mit Produktfinder, Linearachs- und Achssystemkonfigurator können Anwender passende Komponenten auswählen und Achsen anwendungsspezifisch auslegen.
Damit zeigt SCHUNK auf der SPS, wie sich Komponenten, Motion, Sensorik, digitale Unterstützung und Engineering zu einem Gesamtpaket verbinden lassen – mit dem Ziel, Automatisierung schneller von der technischen Möglichkeit in die stabile Produktion zu bringen.